?> GMDSS MAYDAY RELAY
dsc-100
  

Global Maritime Distress and Safety System


Ab 1. Februar 1992 eingeführtes, weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem für die Schifffahrt.

Zielsetzung :
Hilfe in Seenotfällen und Sicherung der Schifffahrt durch schnelle und genaue Alarmierung im Seenotfall     (Antwort der Frage 2)

GMDSS nutzt den UKW-Kanal 70 zur digitalen Aussendung / Ankündigung der Notmeldung.
Danach erfolgt auf Kanal 16 im Sprechfunkverfahren der Notanruf (Mayday, PAN PAN, Security und die Verlesung der Meldung )

Die Form des Notanrufs und der Meldungen ist vorgeschrieben und die Prüfer legen auch Wert auf die
korrekte Reihenfolge innerhalb der Aussendung
.

Der Standard nach RR WRC-07 fordert die Reihenfolge :
Schiffsname Callsign MMSI

Die MMSI wird nur dann gesprochen, wenn der Notalarm per DSC ausgelöst wurde. Über die MMSI kann dann der Notanruf, dem Alarm im DSC-Controller zugeordnet werden. Es können ja mehrere Schiffe gleichzeitig einen Notalarm auslösen.

Diese Seiten gmdss_wrc_07_xxxx.php entsprechen den aktuellen RR WRC-07.



Die Situationsbeschreibungen während der Prüfung geben durchaus andere Reihenfolgen vor, in der evtl das Callsign, die MMSI oder die Position vorn in der Beschreibung steht. Sie müssen dass für ihren aktuellen Funkspruch dann in die richtige Reihenfolge bringen.

Prüfungsfragen

Da die Meldungen und der formal korrekte Aufbau ein wesentlicher Bestandteil der Prüfung sind, wird nicht nur in der Praxisprüfung sondern auch in der Theorieprüfung darauf eingegangen. Es gibt eine Reihe von Fragen zum Thema : (Auszug aus)
I   Mobiler Seefunkdienst und Weltweites Seenot-und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) Fragen 1 – 23
V Betriebsverfahren und Rangfolgen Fragen 85 – 115
VII SAR, EPIRB und SART 125 - 180


Frage : 1

  "Mobiler Seefunkdienst" ist mobiler Funkdienst ...

  1.    zwischen tragbaren Funkstellen an Bord einens Seefahrzeuges
  2.    zwischen Funkstellen, für die keine Frequenzzuteilungsurkunde notwendig ist
  3.    ausschließlich Seefunkstellen
  4.    zwischen Küstenfunkstellen und Seefunkstellen bzw. zwischen Seefunkstellen untereinander

Hinweis : Ja, alle diese Funkstellen können miteinander mittels mobilem Funkdienst kommunizieren!



Frage : 2

  Welche Funktion hat das "GMDSS" (Global Maritime Distress and Safety System )?

  1.    Störungsfreier Funkverkehr im Seenotfall
  2.     Koordinierung der Alarmierung von Seefunkstellen im Seenotfall
  3.     Positionsbestimmung des Havaristen durch geostationäre Sateliten
  4.    Hilfe in Seenotfällen und Sicherung der Schifffahrt durch schnelle und genaue Alarmierung im Seenotfall

Hinweis : Ja, da die Position beim Distress-Alert mit gesendet wird, kann schnell und gezielt geholfen werden



Frage : 3.

  Zu welchem Zweck wurde das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) eingeführt?

  1.    Schnelle und genaue Alarmierung in Not- und Dringlichkeitsfällen
  2.     Schnelle Alarmierung nur in Notfällen
  3.     Schnelle und genaue Alarmierung in Not- und Sicherheitsfällen
  4.    Schnelle und genaue Alarmierung in Not-, Dringlichkeits und Sicherheitsfällen

Hinweis : Ja, in Not-, Dringlichkeits und Sicherheitsfällen



Frage : 12.

  Was ist eine "Sea_Area" im GMDSS

  1.    International festgelegtes Seewarngebiet
  2.    Festgelegtes Seegebiet
  3.    Im NAVTEX bestimmtes Seegebiet
  4.     Weltweites Raster zum schnellen Auffinden von verunglückten Fahrzeugen

Hinweis : A1,A2,A3 und A4 sind ihnen hoffentlich ein Begriff.
Seegebiete, in denen für Schiffe eine bestimmte Funkausrüstung international vorgeschrieben ist




Frage : 13.

  Welche Bezeichnungen tragen die Seegebiete, in denen für Schiffe eine bestimmte Funkausrüstung international vorgeschrieben ist?

  1.    NAVAREAS
  2.    A, B, C, D
  3.    A1, A2, A3, A4
  4.    Küstengewässer, küstennahe Seegewässer, Hohe See.

Hinweis : A1 bis A4 ist OK



Frage : 85

  Wie ist die Rangfolge der Aussendungen im Seefunkdienst festgelegt?

  1.    Routine, Dringlichkeit, Sicherheit, Not
  2.    Not, Sicherheit, Dringlichkeit, Routine
  3.    Routine, Sicherheit, Dringlichkeit, Not
  4.    Not, Dringlichkeit, Sicherheit, Routine

Hinweis : Ein Notfall hat immer die höchste Priorität (Gefahr für Leib und Leben),
danach folgt Dringlichkeit (es besteht mittelbar Gefahr z.B. für Schiff),
Sicherheitsmeldungen machen auf Gefahren aufmerksam (z.B Gale-Warning oder treibende Container),
am Ende der Rangfolge steht Routine




Frage : 86.

  Welche Vorkommnisse im Seefunkdienst sollen im Schiffstagebuch dokumentiert werden?

  1.    Der gesamte DSC-Verkehr sowie wichtige Vorkommnisse, die den Seefunkdienst betreffen
  2.    Der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie der Routineverkehr zwischen Seefunkstellen und Küstenfunkstellen
  3.    Der GMDSS-Verkehr zwischen Seefunkstellen sowie Fehlalarme und andere wichtige Vorkommnisse, die den Seefunkdienst betreffen
  4.    Der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie wichtige Vorkommnisse, die denSeefunkdienst betreffen

Hinweis : Damit dokumentieren Sie u.a. , dass Sie ihrer Überwachungspflicht nachgekommen sind.



Frage : 94

  Wie lautet das Dringlichkeitszeichen im Sprechfunk?

  1.    MAYDAY
  2.    SECURITE
  3.    PAN PAN
  4.    URGENCY

Hinweis : Dringlichkeit ist PAN PAN . (Urgency ist die Auswahl und Anzeige im Controller für eine Dringlichkeistmeldung, wird aber nicht gesprochen (auch wenn Dringlichkeit im englischen tatsächlich urgency heißt))



Frage : 95

  Was wird im Sprechfunk durch das Zeichen PAN PAN angekündigt?

  1.    Sicherheitsmeldung
  2.    Dringlichkeitsmeldung
  3.    Notmeldung
  4.    Routinemeldung

Hinweis : Dringlichkeit (im Controller wird Urgency ausgewählt (PAN PAN gibt es dort nicht))



Frage : 96

  Wie ist im GMDSS zu verfahren, wenn eine dringende Meldung im UKW-Bereich auszusenden ist, welche die Sicherheit einer Person betrifft?

  1.    Ankündigung im Sprechfunk auf Kanal 16 und Aussendung der Dringlichkeitsmeldung aufeinem Schiff-Schiff-Kanal
  2.    Ankündigung und Aussendung der Dringlichkeitsmeldung im Sprechfunk auf Kanal 16
  3.    Ankündigung per Digitalem Selektivruf (DSC) auf Kanal 70 und Aussendung der Dringlichkeitsmeldung auf einem Schiff-Schiff-Kanal
  4.    Ankündigung per Digitalen Selektivruf (DSC) auf Kanal 70 und Aussendung der Dringlichkeitsmeldung im Sprechfunk auf Kanal 16

Hinweis : DSC wird immer auf Kanal 70 gesendet. Die Dringlichkeitsmeldung erfolgt auf Kanal 16, da der von allen abgehört werden muss.Nur wenn Kanal 16 durch einen Notfall belegt ist, wird auf SCHIFF-SCHIFF-Kanal z.B. Kanal 06 ausgewichen. Der ist hier aber nicht abgefragt



Frage : 97

  Was bedeutet im DSC-Controller die Anzeige „URGENCY“?

  1.    Die nachfolgende Meldung ist eine Notmeldung und die Seefunkstelle erbittet sofortige Hilfe
  2.    Die nachfolgende Meldung ist dringend und die Seefunkstelle erbittet nautische Beratung
  3.    Die nachfolgende Meldung ist dringend und betrifft die Sicherheit einer mobilen Einheit oder einer Person
  4.    Die nachfolgende Meldung ist eine Wetterwarnung und betrifft die Sicherheit der Schifffahrt

Hinweis : Richtig! Es liegt noch keinen "unmittelbare Gefahr vor" betrifft die Sicherheit einer mobilen Einheit oder einer Person.



Frage : 98

  An wen dürfen Dringlichkeitsmeldungen im Seefunkdienst grundsätzlich gerichtet werden?

  1.    An alle Funkstellen im Seegebiet A1 oder an eine bestimmte Funkstelle im Seegebiet A1
  2.    An alle Funkstellen oder an eine bestimmte Funkstelle
  3.    An alle Küstenfunkstellen oder an alle Funkstellen im Seegebiet A1
  4.    An alle Küstenfunkstellen oder die Seenotleitung (MRCC)

Hinweis : i.d.R. an alle Funkstellen, aber Sie können auch eine bestimmte Funkstelle auswählen (z.B. den Kreuzfahrer der Sie gerade passiert oder ein MRCC oder ...)



Frage : 99

  Wie ist zu verfahren, wenn eine an alle Funkstellen ausgesendete Dringlichkeitsmeldung erledigt ist?

  1.    Dringlichkeitsmeldung muss bei dem Fall „Mann über Bord“ durch eine Meldung an alle Funkstellen aufgehoben werden
  2.    Dringlichkeitsmeldung muss durch eine Meldung an alle Funkstellen aufgehoben werden
  3.    Dringlichkeitsmeldung muss durch eine Meldung an die nächste Küstenfunkstelle aufgehoben werden
  4.    Dringlichkeitsmeldung muss durch die Meldung SILENCE FINI aufgehoben werden

Hinweis : Sie müssen die Dringlichkeitsmeldung auch wieder an alle Funkstellen aufheben.



Frage : 100.

  Wie lautet das Sicherheitszeichen im Seefunkdienst?

  1.    PAN PAN
  2.    URGENCY
  3.    SECURITE
  4.    MAYDAY

Hinweis : Eine Sicherheitsmeldung wird duch SECURITY ( 3x) eingeleitet.



Frage : 106

  Welche Betriebsart wird für den Schiff-Schiff-Verkehr auf UKW im Sprechfunkverfahren verwendet?

  1.    Wechselsprechen auf zwei Frequenzen
  2.    Gegensprechen auf einer Frequenz
  3.    Gegensprechen auf zwei Frequenzen
  4.    Wechselsprechen auf einer Frequenz

Hinweis : Richtig! Beim Schiff-Schiff-Verkehr wird immer nur mit einer Frequenz (SIMPLEX) gearbeitet und da ist eben nur Wechselsprechen möglich.



Frage : 107

  Der UKW-Kanal 70 dient ausschließlich dem Zweck der Aussendung ...

  1.    von Peilzeichen
  2.    von Positionsmeldungen
  3.    des Digitalen Selektivrufs
  4.    von Küstenfunkstellen

Hinweis : Richtig! Nur digitaler Selektivruf. Sie können den Kanal nicht einmal einstellen.



Frage : 108

  Welchen Zwecken dient der UKW-Kanal 16 (156,8 MHz) im Seefunkdienst?

  1.    Aussendung des digitalen Selektivrufs
  2.    Notverkehr, Sicherheitsmeldung, Routineverkehr, Anrufkanal
  3.    Notverkehr, Dringlichkeitsmeldung, Sicherheitsmeldung, Anrufkanal
  4.    Funkverkehr zwischen Fischereifahrzeugen

Hinweis : Richtig! Notverkehr, Dringlichkeitsmeldung, Sicherheitsmeldung, Anrufkanal.



Frage : 109

  Auf welchem UKW-Kanal muss ein Sportfahrzeug empfangsbereit sein, wenn es sich auf See befindet und mit einer GMDSS-Seefunkanlage ausgerüstet ist?

  1.    Kanal 69
  2.    Kanal 16
  3.    Kanal 70
  4.    Kanal 72

Hinweis : Richtig! Vorsicht Falle: Da es in der Frage um GMDSS geht, ist hier Kanal 70 gefragt der immer im Hintergrund empfangsbereit ist (sein muss). Sie müssen zwar auch Kanal 16 abhören, können aber zwischendurch auch auf andere Kanäle wechseln. Mit anderen Worten auf See muss ihr Funkgerät eingeschaltet sein, damit es empfangsbereit ist.



Frage : 110

  Auf welchem UKW-Kanal sollte ein Sportfahrzeug in der Regel empfangsbereit sein, wenn es sich auf See befindet und nur mit einer UKW-Sprechfunkanlage ausgerüstet ist?

  1.    Kanal 06
  2.    Kanal 70
  3.    Kanal 69
  4.    Kanal 16

Hinweis : Richtig! Wenn Sie nur ein altes UKW ohne DSC haben dann sollten sie immer auf Kanal 16 empfangsbereit sein.



Frage : 111

  Welcher UKW-Kanal ist vorzugsweise für den Schiff-Schiff-Verkehr und für koordinierte Such-und Rettungseinsätze (SAR) vorgesehen?

  1.    Kanal 10
  2.    Kanal 06
  3.    Kanal 16
  4.    Kanal 72

Hinweis : Richtig! Hierfür ist der Kanal 06, Schiff-Schiff und koordinierte SAR-Einsätze (Search And Rescue) vorgesehen, auch Urgency- oder Safety-Meldungen wenn Kanal 16 durch Notfall belegtKanal 16 bleibt damit frei für andere Not- Dringlichkeit und Routineanrufe.



Frage : 112

  Welchen Zwecken dienen der Anrufkanal und ein Arbeitskanal?

  1.    Anrufkanal zur Verbindungsaufnahme mit Teilnehmern an Land, Arbeitskanal zur Zuweisung des Schleusenranges
  2.    Anrufkanal zur Verbindungsaufnahme, Arbeitskanal nur zur Abwicklung von Notfällen
  3.    Anrufkanal zur Verbindungsaufnahme, Arbeitskanal zur Abwicklung des weiteren Funkverkehrs
  4.    Anrufkanal zur Verbindungsaufnahme, Arbeitskanal zur Abwicklung von Reiseplanungen

Hinweis : Richtig! Nur Küstenfunkstationen haben i.d.R. einen separaten Anrufkanal . Sie werden per DSC auf KANAL 70 oder über ihren ausgewiesenen Anrufkanal angesprochen.



Frage : 150

  Welche Veröffentlichung enthält die international entwickelten Redewendungen für Notfälle?

  1.    Nachrichten für Seefahrer
  2.    Jachtfunkdienst
  3.    Handbuch für Suche und Rettung
  4.    Mitteilungen für Seefunkstellen

Hinweis : Richtig! Handbuch für Suche und Rettung. Herausgeber BSH. Gebundene Ausgabe – 116 Seiten Erscheinungsjahr: 2012, ISBN: 978-3-86987-261-2, BSH-Nr: 2165, Preis: 18,00 Euro



Frage : 175

  Welche Vorteile hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon in einer Notsituation?

  1.    Hohe und gleichbleibende Sprachqualität
  2.    Allgemeine und sichere Alarmierungsmöglichkeit
  3.    Wahrung des Fernmeldegeheimnisses und des Abhörverbots
  4.    Digitale und sichere Sprachübertragung

Hinweis : Richtig! Küstenfunkstellen decken das gesamte Seegebiet A1 ab, so dass sie eine Allgemeine und sichere Alarmierungsmöglichkeit haben. Alle anderen Antworten sins an den Haaren herbeigezogen.



Frage : 176

  Welchen Vorteil hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon, wenn in einer Notsituation andere Fahrzeuge in Sicht sind und um Hilfe gebeten werden sollen?

  1.    Erreichbarkeit aller Seefunkstellen in den Seegebieten A1 und A2
  2.    Erreichbarkeit aller Seefunkstellen im Seegebiet A1
  3.    Erreichbarkeit aller Rettungsfahrzeuge in Küstennähe
  4.    Erreichbarkeit aller in Funkreichweite befindlichen Seefunkstellen

Hinweis : Richtig! Ein klarer Vorteil, denn in Sichtweite können Ihnen Fahrzeuge schnell zu Hilfe kommen.



Frage : 177

  Warum ist ein Mobiltelefon gegenüber einer UKW-Seefunkanlage keine Alternative, wenn in einer Notsituation die Such- und Rettungsmaßnahmen anderen Fahrzeugen bekannt gemacht werden müssen?

  1.    Telefongespräche können von Küstenfunkstellen nicht bestätigt werden, wichtige Informationen fehlen daher für die Koordination vor Ort
  2.    Telefongespräche können von weiteren Fahrzeugen nicht bestätigt werden, der Seenotleitung (MRCC) fehlen daher wichtige Informationen
  3.    Telefongespräche können vom On-Scene-Co-ordinator (OSC) nicht mitgehört werden, wichtige Informationen sind nur bei der Seenotleitung (MRCC) vorhanden
  4.    Telefongespräche können von weiteren Fahrzeugen nicht mitgehört werden, wichtige Informationen zur Hilfeleistung und Rettung sind nicht für alle Beteiligten verfügbar

Hinweis : Richtig! Die 5 Yachten, Fähre ... rund um Sie herum bekommen von Ihren Telefonanruf nichts mit. Sie können Ihnen deshalb nicht zur Hilfe kommen.


Das sind 13.9 % der Fragen des Katalogs


Situationsbeschreibung Beispiel:
In der Position 5° 43'N 012° 31'E hat das Schiff POSEIDON / DA1640 211340260 einen Motorschaden und will Schlepphilfe anfordern.

Situationsanalyse

Die Radio Regulations unterscheiden :
  1. Distress Alert
    The distress alert is a digital selective call (DSC) using a distress call format, in the bands used for terrestrial radiocommunication, or a distress message format, in which case it is relayed through space stations.
    D.H. der Distress Alert ist ausschliesslich die Alamierung per Funk über den Controller und den Kanal 70
  2. Distress Call
    The distress call is the initial voice or text procedure.
    Der Call ist somit der Notanruf (rot hinterlegter Bereich)
  3. Distress Message
    The distress message is the subsequent voice or text procedure.
    Die Message bescheibt die Situation sowie die angeforderte Hilfe (gelb hinterlegter Bereich)

  4. Distress Alert Relay
    The distress alert relay is a DSC transmission on behalf of another station.
  5. Distress Call Relay
    The distress call relay is the initial voice or text procedure for a station not itself in distress. (WRC-07)



Radio Regulations

RR WRC-07
Operational procedures for
urgency and safety communications in the
global maritime distress and safety system (GMDSS)

  Wählen Sie hier die Situation.

General

32.1 §1 Distress communications rely on the use of terrestrial MF, HF and VHF radiocommunications and communications using satellite techniques. Distress communications shall have absolute priority over all other transmissions. The following terms apply:
  1. The distress alert is a digital selective call (DSC) using a distress call format, in the bands used for terrestrial radiocommunication, or a distress message format, in which case it is relayed through space stations.

  2. The distress call is the initial voice or text procedure.

  3. The distress message is the subsequent voice or text procedure.

  4. The distress alert relay is a DSC transmission on behalf of another station.

  5. The distress call relay is the initial voice or text procedure for a station not itself in distress. (WRC-07)
Anmerkungen dieser Farbe sind vom Webmaster
Achtung: der Auszug zeigt die Ausschnitte komplett aber nicht alle Paragraphen. Für die kompletten Regeln greifen Sie bitte auf die Downloadquelle zu
Quelle: Radio-Regulations Chapter VII  
Download: http://life.itu.ch/radioclub/rr/chapt-7.pdf




Sie müssen zunächst einmal entscheiden, liegt ein Notfall vor und welcher Art ist er.
(Wir wollen mal nicht davon ausgehen, dass die Poseidon an der Pier liegt und Schlepperhilfe benötigt)

Betrachten wir den Distress Call
  • Da keine Aussage über die Wetterbedingungen und kein abtreiben (disabled and adrift) in Richtung Küste angegeben ist, wohl eher eine URGENT Meldung also 3x PAN PAN
    (bei Entscheidung für disabled und adrift MAYDAY).
    Sie können/sollten das gegenüber dem Prüfer so argumentieren, bevor sie den Call absetzen.
  • Wer wird gerufen? ALL STATIONS
  • Achten Sie bei der Reihenfolge der Schiffsidentifizierung darauf,dass die MMSI nach dem Callsign angegeben wird.
    (das hat sich gegenüber der Notation vor wrc 07 geändert)
    THIS IS
    ( Schiffsname / Callsign MMSI* )
    Poseidon   Poseidon   Poseidon DA1640 211340260
    In der Prüfung klären, ob vorher per DSC ein Alert abgesetzt wurde.
    (MMSI if the initial announcement has been sent by DSC)
    Die MMSI ist erforderlich, damit der Call in den Received Distress Calls besser gefunden werden kann
Damit steht der CALL

Kommen wir nun zum Messageteil
  • Die Positionsangabe erscheint erst hier im Messageteil der Meldung.
    IN POSITION 5° 43'N 012° 31'E
  • Art des Notfalls : Maschinenschaden
    (allgemein) due to engine trouble
    bzw komplett ausgefallen due to complete engine breakdown
  • Benötigte Hilfe : angegeben Schlepphilfe
    require immediate tug assistance
    für immediate spricht, dass wir uns für PAN PAN enschieden haben.
  • OVER


Nachdem Sie die Situation derart analysiert haben, können sie sich ihren Funkspruch notieren.

Notverkehr Sprechfunk GMDSS
Somit ergibt sich folgendes Schema nach WRC-07:

PAN PAN     PAN PAN     PAN PAN
PAN PAN (3x)

ALL STATIONS   ALL STATIONS  ALL STATIONS
THIS IS
Schiffsname (3x) / Callsign  ( MMSI*)

in position ..........................................
(Positionsangabe absolut oder als Peilung zu Seezeichen )

.........................................................................
(Art des Notfalls, evtl. Personenzahl)

.........................................................................
( benötigte Hilfe)

over


Beispiel : PAN PAN

PAN PAN     PAN PAN     PAN PAN


ALL STATIONS   ALL STATIONS  ALL STATIONS
THIS IS
Poseidon   Poseidon  Poseidon    DA1640 211340260  

in position
05° 43'N     012° 31'E
due to engine trouble
require immediate tug assistance
over


In ihre schriftlichen Notizen können Sie auch bereits das Buchstabieren (wo erforderlich) mit einfliessen lassen, damit können Sie dann die Nachricht langsam und ruhig verlesen.

RICHTLINIEN ÜBER DIE BENUTZUNG VON UKW AUF SEE


Bitte überlegen Sie sich vor der Übertragung, welche Meldungen übermittelt werden sollen, und machen Sie sich notfalls schriftliche Notizen, um unnötige Unterbrechungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass auf einem viel benutzten Kanal keine wertvolle Zeit vergeudet wird.
Sie finden diesen Hinweis in den Nationalen Schifffahrtvorschriften Nachrichten für Seefahrer (NfS)
http://www.bsh.de/de/Schifffahrt/Sportschifffahrt/Berichtigungsservice_NfS/Schifffahrtsvorschriften/Nationale_Schifffahrtsvorschriften/index.jsp
Hier können Sie sich die PDF holen :
http://www.bsh.de/de/Schifffahrt/Sportschifffahrt/Berichtigungsservice_NfS/Schifffahrtsvorschriften/2005/Beilage-29-2005.pdf
Auf Seite 3 1.1 ist der Hinweis, dem sich auch ein Prüfer nicht verschliessen kann.

In ihre schriftlichen Notizen können Sie auch bereits das Buchstabieren (wo erforderlich) mit einfliessen lassen, damit können dann die Nachricht langsam und ruhig verlesen (Denken Sie daran, die Gegenseite muss mitschreiben können)



In den Beispielen die Sie aufrufen können, habe ich ;
- fixe Redewendungen blau angegeben.
- Vorgaben bzw Texte die Sie durch eigenen Text ersetzen sind rot angegeben
- Erläuterungen sind grün angegeben

In dem Beispiel auf dieser Seite gehe ich davon aus, dass der Distress Alert bereits gesendet wurde.
D.h. auf dieser Seite wird nicht auf den Teil a. Distress Alert, die Programmierung des Controllers eingegangen.
Melden Sie sich dazu beim Simulator an .



DGzRS / MRCC communications

Callsign: DCA - Bremen Rescue Radio
MMSI: 00 211 1240 (Maritime Mobile Service Identity)
Mode: DSC 100Bd/170Hz/USB FSK on MW/SW and 1200Bd/800Hz FSK on VHF
DSC freqs:2187.5 4207.5 6312.0 8414.5 12577.0 16804.5 kHz,
                VHF marine channel 70
Watch freqs:VHF Ch 16 and DSC VHF Ch 70, 2182, and 2187.5 kHz

Callsigns der Rettungskreuzer

 CallsignShipnameStation
MRCC DCASeenotleitung Bremen / MRCCBremen Rescue
LifeboatsDBAAAlfried KruppStation Borkum
 DBABEiswetteStation Nordstrand
 DBACHermann Rudolf MeyerStation Bremerhaven
 DBADArkonaStation Warnemünde
 DBAEVormann SteffensStation Hooksiel
 DBAFNis RandersStation Maasholm
 DBAGVormann JantzenReservekreuzer
 DBAHBerlinStation Laboe
 DBAITheodor StormStation Büsum
 DBAJHannes GlognerReservekreuzer (Spare lifeboat)
 DBAKHarro KoebkeStation Sassnitz
 DBAMHermann HelmsStation Cuxhaven
 DBAQVormann LeissStation Amrum
 DBARHermann MarwedeStation Helgoland
 DBASBremenStation Großenbrode
 DBATHans HackmackStation Grömitz
 DBAVEugenStation Greifswalder Oie
 DBBRTheo FischerStation Darßer Ort
 DBBSBernhard GrubenStation Norderney
 DCAMFritz BehrensReservekreuzer
 DF7714Pidder LüngStation List/Sylt


Buchstabieren mit nachfolgenderTabelle
Alpha Bravo Charly Delta Echo Foxtrott
Golf Hotel India Juliett Kilo Lima
Mike November Oskar Papa Quebeck Romeo
Sierra Tango Uniform Victor Wiskey X-ray
Yankee Zulu
Zero One Two Three Four Five
Six Seven Eight Nina    
Dezimal(,) New Word( )

%      Flüssig Buchstabieren unter Anwendung
               des internationalen Phonetischen Alphabets
               Eigene Einschätzung (hier änderbar)