Alpha
AAIC  
 Accounting Authority Identification Code (Abrechnungskennung z.B. DP01, DP07, CY03)

 
AC  
 Alternate Current (Wechselstrom)

 
AIS   SRC 19
 Universal Shipborne Automatic Identification System     (automatisches Schiffsidentifizierungs- und überwachungssystem) verwendet die UKW-Kanäle 87,88 (AIS 1 und AIS 2 ). Wird seit dem 1.7.2002 schrittweise bis 2008 eingeführt
Für die Berufsschifffahrt (> 300 BRZ ) seit 2004 mit einem aktiven AIS-Sende/Empfänger zwingend vorgeschrieben. Die Sportschifffahrt kann reine AIS-Empfänger betreiben (kostengünstiger als Sende/Empfänger).Die Berufschifffahrt, als aktiver Teilnehmer füttert das AIS-System mit verschiedenen Daten wie: (feste Daten =) Schiffsname, Rufzeichen oder Abmessungen des Schiffes, bzw. (variable Daten =) Zielhafen, Position, Kurs und Geschwindigkeit (ber GPS) und mehr. Diese Daten werden von den anderen AIS-Empfängern aufgenommen und abgebildet. Die Ziele können mit von PC-Software auf der elektronischen Seekarte anzeigt werden oder im Sportschifffahrtsbereich mit Plottern verarbeiten. Das wirkt ähnlich wie ein Radargerät. Dadurch wird Radar aber nicht ersetzt, denn ist kein Sender vorhanden oder wird der vorhandene abgeschaltet gibt es keine Signale. Der große Vorteil des AIS ist darin begründet, dass es keine Hindernisse wie beim Radar gibt, die Informationen reduzieren. Lediglich die Reichweite ist durch Funkübertragung begrenzt und liegt je nach Aufbauten zwischen 20 und 30 Seemeilen.Um einen AIS-Empfänger zu betreiben, benötigt man lediglich das AIS-Modul und eine AIS-Empfangsantenne. Man kann die Installation der AIS-Antenne umgehen, wenn man einen so genannten Splitter einsetzt, der mit der vorhandenen fest eingebauten UKW-Anlage verbunden wird. Nun wird die UKW-Antenne gleichzeitig auch als AIS-Empfangsantenne genutzt. Der Empfang und das Senden eines UKW-Notrufes hat aber weiterhin den absoluten Vorrang.
Weiter Informationen zu AIS : www.wsd-nord.wsv.de/Verkehrstechnik/AIS/index.html
Zu Empfehlen ist der Flyer als pdf Flyer_AIS.pdf

 
AM
 Amplitudenmodulation

 
ATIS   SRC 46
 Automatic Transmitter Identification System (Binnenfunk)
Ein Digitales Signal, das im Binnenfunk beim Loslassen der Sendetaste automatisch gesendet wird. Hierdurch kann eine Funkstelle zweifelsfrei identifiziert werden (bei Notfällen, Mißbrauch, Verstoß gegen Funkvorschriften, Defekten am Funkgerät. Jedes (auch tragbare) Funkgerät im Bereich des Binnenschifffahrtsfunk muß damit ausgerüstet sein.Jeder Teilnehmer bekommt den für seine Funkstelle geltenden ATIS-Code mitgeteilt und muss diesen in allen Binnenschifffahrtsfunkgeräten seiner Schiffsfunkstelle von einer Fachfirma codieren lassen.
GMDSS (weltweit) im Seefunkbereich und ATIS im Binnenfunkbereich sind zwei unterschiedliche Identifizierungssysteme.
Zur Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk muss eine Seefunkstelle mit einer umschaltbaren "Kombi—Anlage für Seefunkdienst und Binnenschifffahrtsfunk" oder einer zusätzlichen Sprechfunkanlage für den Binnenschifffahrtsfunk ausgerüstet werden

 
Abrechnungsgrundlagen   SRC 11
 Ein Seefunkgespräch über eine deutsche Küstenfunkstelle wird nach der Gesprächsdauer und dem Preis der Verrechnungseinheit bezahlt werden. (fast wie beim Handy, nur etwas teurer)

 
Alarmierungssysteme   SRC 15 165
 Die Satellitensysteme COSPAS-SARSAT und Inmarsat werden unter anderem für die Alarmierung im GMDSS verwendet

 
Ampere A  
 Ampere (elektrische Stromstärke) Gemessen wird die Stromstärke in Ampere, benannt nach dem französischer Physiker und Mathematiker André Marie Ampère. Das Einheitenzeichen ist das A.

 
Anrufkanal   SRC 108 112
 Im UKW-Bereich dient der Kanal 16 (156,800 MHz) für den Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie als Anrufkanal für den Routinesprechfunkverkehr.

 
Antenne   SRC 80 81
 Eine Antenne dient zum Empfangen oder Senden von elektromagnetischen Wellen. Die Baugröße liegt in der Größenordnung der Wellenlänge, bei kurzen Wellenlängen auch ein Vielfaches und bei sehr langen auch einen Bruchteil davon und reicht von mehreren 100 m für den Längstwellenbereich bei unter 10 kHz bis hinab zu wenigen Millimetern für den Höchstfrequenzbereich bei über 50 GHz.
Die Antennehöhe ist eine hauptsäche Grösse für die Reichweite einer UKW-Funkanlage.Sie sollte vertikal ausgerichtet sein

 
Bravo
BNetzA  
 BundesnetzAgentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post, Eisenbahnen und Eisenbahnschienennetze (ersetzt seit dem 12.07.2005 die Reg TP)   www.bundesnetzagentur.de


 
BRZ
 Bruttoraumzahl (BRZ) und Nettoraumzahl (NRZ) sind dimensionslosen Zahlen.
Nach der BRZ oder NRZ berechnen sich u.a. die tonnage dues, die Gebühren für Hafennutzung (Hafenabgaben), Kanal- oder Schleusendurchfahrt und Lotsen.
Die BRZ hat die Registertonne BRT ein (seit 1969 in Deutschland, in österreich später) veraltetes Raummaß (also keine Massenangabe) ersetzt. Eine Registertonne entspricht 100 englischen Kubikfuß (2,8316846592 m³).
Man unterschied Bruttoregistertonnen, kurz BRT (engl. GRT, Gross Registered Tons), von Nettoregistertonnen bzw. NRT (engl. Net Registered Tons).

 
BSH   SRC 6
 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie www.bsh.de

 
BZT
 Bundesamt für Zulassung in der Telekommunikation.
Alle Funkgeräte müssen von der BZT zugelassen sein

 
Bremen Rescue
 Seenotleitstelle Bremen (MRCC),Mobilfunk (alle Netze) : 124 124
UKW Kanal 16 Sprechfunk/ Kanal 70 DSC
Rufzeichen : Bremen RESCUE MMSI 00 211 1240
Tel. Alarmierung +49 (0) 421 / 53 68 70

 
Charlie
CALL-SIGN  
  Für Schiffe, die nach der Schiffsregisterordnung (SchRegO) i. V. m. der Verordnung zur Durchführung der Schiffsregisterordnung (SchRegDV) vom zuständigen Registergericht ein Unterscheidungssignal zugewiesen bekommen haben, wird zum Betreiben der jeweiligen Seefunkstelle von der Bundesnetzagentur ein gleichlautendes Rufzeichen zugeteilt.
Es setzt sich zusammen aus vier Buchstaben:
Der erste Buchstabe ist immer der Buchstabe D.
Der zweite Buchstabe variiert im Alphabet zwischen den Buchstaben von A bis R. Der dritte und vierte Buchstabe kann jeweils im Alphabet zwischen den Buchstaben A bis Z variieren.
Rufzeichen für im Seeschiffsregister eingetragene Seefunkstellen (aus Unterscheidungssignal gebildet)
X1X2X3X4       X1 = D, X2 = Buchstabe von A bis R, X3X4 = jeweils Buchstabe von A bis Z


Registergerichte, deren zugeordnete Blöcke aus vier Buchstaben ausgeschöpft sind, weisen im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur Unterscheidungssignale bestehend aus vier Buchstaben und einer Ziffer zu. Zum Betreiben der jeweiligen Seefunkstelle wird von der Bundesnetzagentur ein gleichlautendes Rufzeichen zugeteilt.
Der erste Buchstabe ist immer der Buchstabe D.
Der zweite Buchstabe variiert im Alphabet zwischen den Buchstaben A bis R
Der dritte und vierte Buchstabe kann jeweils im Alphabet zwischen den Buchstaben A bis Z variieren.
Die zusätzliche Ziffer kann von 2 bis 9 variieren.
Rufzeichen für im Seeschiffsregister eingetragene Seefunkstellen (aus Unterscheidungssignal mit Ziffer gebildet)
X1X2X3X4       X1 = D, X2 = Buchstabe von A bis R, X3X4 = jeweils Buchstabe von A bis Z, Z5 = Ziffer von 0 bis 9


Für Seeschiffe, die nicht im Seeschiffsregister eingetragen sind (Befreiung nach § 10 Abs. 1 SchRegO für Schiffe deren Rumpflänge 15 Meter nicht übersteigt), wird zum Betreiben der jeweiligen Seefunkstelle unmittelbar von der Bundesnetzagentur ein Rufzeichen zugeteilt.
Dieses Rufzeichen besteht aus zwei Buchstaben und vier Ziffern.
Der erste Buchstabe ist immer der Buchstabe D.
Der zweite Buchstabe variiert im Alphabet zwischen den Buchstaben A bis R.
Die erste Ziffer nach den Buchstaben kann von 2 bis 9 variieren. Die zweite bis vierte Ziffer kann jeweils zwischen 0 und 9 variieren.

Rufzeichen für nicht im Seeschiffsregister eingetragene Seefunkstellen (z.B. kleine Yachten)
X1X2Z3Z4Z5Z5       X1 = D, X2 = Buchstabe von A bis R, Z3 = Ziffer von 2 bis 9, Z4,Z5,Z6 0 Jeweils Ziffer von 0 bis 9


 
COSPAS- SARSAT   SRC 15 165
 Das COSPAS-SARSAT-System besteht aus sechs polumlaufenden Wetter- und Klimasatelliten (Low-Earth Orbiting Search and Rescue, LEOSAR) und fünf geostationären Satelliten (Geostationary Search and Rescue, GEOSAR). All diese Satelliten empfangen Signale auf der internationalen Notfunkfrequenz 406 MHz. Die Signale werden bei nächster Gelegenheit an eine Bodenstation (LUT, Local User Terminal) weitergeleitet. Von der Bodenstation aus werden die Daten über ein Mission Control Center (MCC) an das regional zuständige Rescue Coordination Center (RCC, Rettungsleitstelle) weitergeleitet. In Deutschland ist das die Seenotleitung Bremen der DGzRS.

Die polumlaufenden Satelliten des LEOSAR-Systems umlaufen die Erde in etwa 100 Minuten auf einer gegenüber dem äquator um 83° (COSPAS) bzw. 99° (SARSAT) geneigten Bahn, so dass ein gegebener Punkt auf der Erdoberfläche nach spätestens vier Stunden von einem der Satelliten erfasst wird. Falls im empfangenen Notsignal keine GPS-Position enthalten ist, kann ein solcher Satellit aus seiner Eigenbewegung gegenüber der Signalquelle und der daraus resultierenden Frequenzänderung durch den Doppler-Effekt die ungefähre Position der Signalquelle mit einer Genauigkeit von etwa 1-3 Seemeilen bestimmen.

Die geostationären Satelliten des GEOSAR-Systems können mangels Eigenbewegung gegenüber der sendenden EPIRB nicht selbst deren Position bestimmen. Ihr Vorteil liegt darin, daß sie ständig große Teile der Erdoberfläche im Blick haben und dementsprechend schnell Notsignale empfangen und weitergeben können.

Zur Unterstützung älterer Notfunkbaken empfangen die Satelliten des COSPAS-SARSAT-Systems zur Zeit auch Signale auf der Flugnotfunkfrequenz 121,5 MHz und teilweise auch auf der Militärnotfunkfrequenz 243 MHz. Aufgrund zahlreicher Nachteile dieser Frequenzen (siehe Notfunkbake) wird diese Unterstützung aber zum 1. Februar 2009 eingestellt

 
Delta
DC  
 Direct Current (Gleichstrom)

 
DGPS
 Differential Global Positioning System Beim DGPS wird eine ortsfeste Referenzstation benutzt, die das Signal der GPS-Satelliten empfängt.
Da die geografische Position der Referenzstation mit sehr hoher Genauigkeit bekannt ist, kann der Fehler der momentanen GPS-Ortsbestimmung festgestellt werden. Der Fehlerbeitrag jedes empfangenen GPS-Satelliten wird einzeln bestimmt und durch die Referenzstation mittels Funk an alle DGPS-Empfänger der Region übermittelt.
Jeder einzelne DGPS-Empfänger decodiert die GPS-Satellitensignale und zusätzlich die Korrektursignale der Referenzstation. Mit letzteren kann der DGPS-Empfänger die kleinen Fehler der GPS-Signale korrigieren und so eine sehr viel bessere Positionsbestimmung durchführen.

 
DSC  
 Digital Selective Calling   Digitales Selektivrufsystem (auf Kanal 70), dabei wird die MMSI der gerufenen Seefunkstelle mitgesendet. Diese kann vom empfangenden DSC-Conroller ausgewertet werden.
Es erfolgt eine akkustische und optische Alarmierung
(Beim Handy würde man profan sagen, es klingelt, blinkt oder vibriert!)

Mit DSC-Seefunkanlagen ist jederzeit eine schnelle und sichere Seenotalarmierung »per Knopfdruck« möglich.

 
DSC-Anlage
  Je nach Seegebiet müssen SeeFuSt mit DSC-Funkanlagen für UKW, GW oder KW ausgerüstet sein. Dazu werden die entsprechenden Sende- und Empfangsanlagen mit, im gleichen Frequenzbereich arbeitenden, DSC-Controllern verbunden.
In Registern werden die jeweils letzten 20 empfangenen Not- und Routinerufe nicht löschbar gespeichert.
Außerdem verfügen die Controller über Speicher aus denen , mit wenigen Tastendrücken Anrufe zur Aussendung gebracht werden können (Kurzwahl Telefonbuch)

 
DSCSignalaufbau
  In den DSC-Controllern werden die Nachrichten in Binärzeichen umgesetzt.
Deren Elemente »0« und »1« werden in Form zweier Tonfrequenzen übertragen.
• UKW: »0« = 2100 Hz, »1« = 1300 Hz
• GW/KW: »0« = 1785 Hz, »1« = 1615 Hz
Für den Aufbau einer DSC-Nachricht steht ein Vorrat von insgesamt 128 Zeichen zur Verfügung. Diese werden aus jeweils 10 Binärzeichen so gebildet, dass bereits bei der Dekodierung ein fehlerhaft übertragenes Zeichen erkannt wird, denn 128 Zeichen können bereits in 7 Bits abgebildet werden. Es stehen somit 3 Bit für die Fehlererkennung zur Verfügung.
Zur weiteren Erhöhung der Übertragungssicherheit wird jedes Zeichen zweimal gesendet. Jede Nachricht wird außerdem um ein Prüfzeichen ergänzt.
Zur genauen Darstellung siehe :
• DSC Techn. Ref. http://www.gmdss.com.au/ITU%20DSC%20tech%20spec.pdf Table 1 bis 3, sowie 2.1 Technical Format of the call sequence.
Damit ist auf dreifache Weise sichergestellt, dass selbst bei stark gestörten Übertragungen nur fehlerfrei erkannte Nachrichten ausgewertet werden.

 
DWD  
 Deutscher Wetterdienst Bietet NAVTEX in englisch auf 518 KHz und in deutsch auf 490 KHz

 
Duplex-Betrieb  
 (Gegensprechen) Ein Betriebsverfahren, bei dem die übertragung in beiden Richtungen gleichzeitig erfolgt (wie beim telefonieren); es erfordert zwei Frequenzen im festgelegten Duplexabstand

 
Echo
EHF
 Extremly High Frequency

 
EMV
 Gesetz über elektromagnetische Verträglichkeit

 
EPIRB - false alarm  
 Wenn eine EPIRB aktiviert wird, ertönt ein 2 minütiges Warnsignal. Dies zeigt einen "pending distress call" an. Dies gibt dem Benutzer die Zeit den Call zu deaktivieren.Nach der 2 minütigen Wartezeit beginnt die EPIRB mit der Aussendung des Notsignals. Es dauert ca 2 Minuten, bis der Distress Call bei der Bodenstation aufläuft und dekodiert und zum MRRC weitergeleitet ist. Bitte beachten Sie, daß jede Aussendung eines Notsignals umfangreiche Such-und Rettungsaktionen auslöst, bis die EPIRB gefunden wurde.
Sollte versehentlich eine EPIRB aktiviert worden sein, so muss die nächste Küstenfunkstelle, Küsten- Erdfunkstelle oder das nächste erreichbare RCC/MRCC benachrichtigt werden, um die Notmeldung aufzuheben
Eine Studie der NOAA aus dem Jahr 2007 (1.Mai - 31.Dez) weist aus, dass von 1577 EPIRB Alerts 1494 d.h. 85% False Alerts waren.

 
EPIRB  
 Emergency Position-Indicating Radio Beacon (Seenotfunkbake), die manuell oder durch Wasserdruck ausgelöst, ein Notsignal auf 406 MHz und ein Identifikationsmerkmal (MID plus zusätzliches Merkmal) aussendet. Falls die EPIRB einen GPS Empfänger hat, wird auch die Position mitgesendet. Andernfalls, wird die Position durch Laufzeitmessung der Signale bis auf 2 sm Genauigkeit ermittelt. Zur Zielfahrt (Homing) sendet die EPIRB auf der Frequenz 121,5 MHz ein Peilsignal (Ortungszeichen). Es werden 2 Satellitenarten verwendet.
GEOSAR sind geostationäre Satelliten. Die Dauer der Alarmierung hängt vom Fahrtgebiet ab. Notsignale, die zwischen ca. 70° nördlicher und südlicher Breite abgesetzt werden, können von den geostationären Satelliten empfangen und sofort an ein LUT weitergeleitet werden. Die Alarmierungszeit beträgt bis 2 Minuten.
Die Satelliten des COSPAS-SARSAT haben polumlaufende Bahnen. Die Alarmierungszeit kann bis zu 4 Stunden betragen
EPIRB Typenvergleich

 
ETA  
 Estimated Time of Arrival Voraussichtliche Ankunftszeit

 
ETD  
 Estimated Time of Depature Voraussichtliche Abfahrtszeit

 
Foxtrott
FM
 Frequenzmodulation

 
Fehlalarm  
 Fehlalarme im GMDSS
Leider gibt es jährlich eine große Zahl - über 90 % - von Fehlalarmen im GMDSS. Trotz der Vereinfachung und Automatisierung kommt es zu einer Vielzahl von Fehlalarmierungen, die zum größten Teil auf fehlerhafte Bedienung oder Unkenntnis der Systeme zurückzuführen sind. Da jeder Alarm zunächst als $quote;echter Alarm$quote; angesehen werden muss, führt dies zu erheblichen Belastungen in den RCCs/MRCCs und zu unnötigen, oft weltweiten SAR-Aktionen und Einsätzen von SAR-Mitteln inklusive der damit verbundenen Kosten.
Es besteht außerdem die Gefahr, dass ein $quote;echter Alarm$quote; durch die Menge von Fehlalarmen unbemerkt bleibt.
Sollte es zur Aussendung eines Fehlalarms gekommen sein, so müssen sofort entsprechende Maßnahm zur Vermeidung unnötiger Such- und Rettungsaktivitäten getroffen werden. Es sind mit allen verfügbaren Mitteln die verantwortlichen Landstellen (Seenotleitungen, Küstenfunkstellen, etc.) über die Fehlalarmierung zu informieren und der Alarm aufzuheben.
Nach dem Aussenden eines Fehlalarms ist die Sendung sofort abzubrechen.
Bei DSC-Alarmen muss anschließend die Rücknahme des Fehlalarms - eine Aufhebungsmeldung- über die entsprechenden Sprechfunkkanäle erfolgen
("An alle Funkstellen ..."), also z.B. bei Alarmierung über UKW DSC Kanal 70 Aufhebung über Kanal 16.
Bei Inmarsat Fehlalarmen ist eine Aufhebungsmeldung über dieselbe Erdfunkstelle (CES) wie der Notruf an das verantwortliche RCC/MRCC zu schicken.
Sollte versehentlich eine EPIRB aktiviert worden sein, so muss die nächste Küstenfunkstelle, Küsten- Erdfunkstelle oder das nächste erreichbare RCC/MRCC benachrichtigt werden, um die Notmeldung aufzuheben

 
Frequenzbereiche  
 
Frequenzbereiche
Band Bezeichnung Kuerzel
3-30kHz Very low frequencies (Längstwellen) VLF(LW)
30-300kHz Low frequencies(Langwellen) LF(LW)
300-3000khz Medium freq.(Mittel-/Grenzwelle) MF(MW)
3-30MHz High frequencies(Kurzwellen) HF(KW)
30-300MHz Very high frequencies(Ultrakurzwellen) VHF(UKW)
300-3000MHz Ultra high frequencies UHF
3-30GHz Super high frequencies SHF
30-3000GHz Extreme high frequencies EHF


 
Frequenzzuteilung  
 Kennzeichnung Seefunkstellen. Jede Funkstelle hat ein Rufzeichen.( siehe auch Call-Sign)
Dieses Rufzeichen wird von der Bundesnetzagentur mit der Frequenzzuteilung zugeteilt:
  • für Seefunkstellen von der BNetzA Außenstelle Hamburg.
    Diese bildet die deutschen Rufzeichen gemäß den Radio Regulation (VO Funk) aus der internationalen Rufzeichenreihe DAAA bis DRZZ
    • Im Seefunkdienst bezeichnen die Rufzeichen:
      DAAA - DRZZ sowie DA, DB oder DG mit vierstelliger Nummer deutsche FuSt.
    • Bei Sportbooten, die nicht im Schiffsregister verzeichnet sind besteht das Rufzeichen aus zwei Buchstaben DA DB oder DG gefolgt von 4 Ziffern
    • Bei Seeschiffen, die im Schiffsregister eingetragen sind, wird die Kennzeichnung der Registerbehörde als Rufzeichen verwendet.Dies ist dann aus 4 Buchstaben DAAA bis DRZZ gebildet.
    • Es gibt noch alte Seefunkstellen aus der DDR-Zeit mit Rufzeichen Y2AA bis Y9ZZ




 
Frequenzzuteilungs
urkunde
 
 Die Frequenzzuteilungsurkunde wird von der BNetzA ausgestellt. Sie ist immer im Original mitzuführen und auf Verlangen auch ausländischen Behörden vorzuzeigen.
Bei Verkauf des Schiffes oder Namensänderung muss sie vom Alteigner eingeschickt werden. Der neue Eigner muss sie neu beantragen

 
FuSt
 Funkstelle (jedes Funkgerät)

 
Funkanlage
 Funkstelle an Bord eines Schiffes, sie kann aus mehreren Funkgeräten bestehen.

 
Funkstille  
 Unter Funkstille versteht man in der Schifffahrt die Einstellung des Funkverkehrs bei allen Funkstellen des Seefunkdienstes, um den Empfang von Notsignalen sicherzustellen und um die Notwelle abzuhören.
Funkstille hat sofort einzusetzen, wenn ein Notzeichen aufgenommen wurde. Dies ist dann der Fall, wenn der internationale Notruf Mayday empfangen wurde.
Mit der Aufforderung "SILENCE MAYDAY" kann eine störende Funkstelle zur Einhaltung der Funkstelle aufgefordert werden.
Im Notverkehr kann auch jede andere Funkstelle Funkstille einfordern.
Eine endgültige Beendigung des Notverkehrs und damit die Aufhebung der Funkstille erfolgt durch die Meldung $quote;SILENCE FINI$quote; in französischer Aussprache.

 
Funkverkehr an Bord  
  (Kanal 15, 17)
Bordinterner Funkverkehr 0,1 Watt bis 1 Watt
zwischen Schiff und überlebensfahrzeugen
Bei Manövern (anlegen, ablege, ankern)
Hauptfunkstelle: Schiffsname + CONTROL,
Nebenfunkstellen: Schiffsname + 1 Buchstabe (Alfa, Bravo, Charlie ...)

 
Funkverkehr öffentlich   SRC 8
 Funkverkehr, der der Allgemeinheit zum Austausch von Nachrichten dient

 
Fuss  
  ft ist das internationale Einheitenzeichen für engl. foot bzw. feet, oft auch abgekürzt mit dem Zeichen für Bogenminute ′ ( das halbe typografische Anführungszeichen ). Gemeint ist damit immer der internationale Fuß („angelsächsischer Kompromissfuß“, 1959), der einem Drittel Yard oder zwölf internationalen Zoll je 2,54 cm entspricht, also exakt 30,48 cm misst:

1 ft = 1′ = 12 in. = ⅓ yd. = 30,48 cm = 0,3048 m = etwa 1/6000 Seemeile
1 m = 3,2808 ft

Ab einenr Yachtlänge von 40 ft ( exakt 39.37 ft) Muss eine Yacht mit Funk ausgerüstet sein und Sie benötigen einen entsprechenden Funkschein
Eine 50 ft Yacht muss im Schifsregister eingeragen sein und hat ein 4-stelliges Callsign

 
Golf
GMDSS   SRC 2 3
 Global Maritime Distress and Safety System".
Ab 1. Februar 1992 eingeführtes, weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem für die Schifffahrt, welches den UKW-Kanal 70 nutzt. Es dient zu schnellen und genauen Alarmierung in Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfällen

 
GOC  
 General Operators Certificat (Allgemeines Betriebszeugnis für Funker)

 
GPS  
 Global Positioning System

 
GW  
 Grenzwelle

 
Hotel
Handbuch Seefunk  
 Enthält die Erläuterung von Begriffen, die gemäß der Radio Regulation (RR) international benutzt werden

 
India
IMO-Standard redewendungen  
 Die auf deutsche Initiative von der Weltschifffahrtsorganisation IMO entwickelten Redewendungen (Standard Marine Communication Phrases) betreffen vor allem das Vokabular zur unmissverständlichen Beschreibung bestimmter Gefahren- und Extremsituationen an Bord (ISBN-Nr.: 3-89871-042-4 16,80 zur Zt. nicht verfügbar (Stand 20.08.07))

 
IMO  
 Weltschifffahrtsorganisation IMO (International Maritim Organisation)

 
ITU   SRC 4
 Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) legt für alle Nationen der UN, die weltweit Seeschifffahrt betreiben, die Mindeststandards hinsichtlich der Funkausrüstung von Seeschiffen fest

 
Internationales Signalbuch  
 das Internationale Signalbuch (International Code of Signals), ein speziell für die Seefahrt zusammengestelltes, äußerst ausführliches System von Buchstabenkombinationen, die über Sprechfunk, Morsezeichen oder Signalflaggen signalisiert werden.

 
Juliett
Kilo
Kanal 16  
 Im UKW-Bereich dient der Kanal 16 (156,800 MHz) für den Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie als Anrufkanal für den Routinesprechfunkverkehr.

 
Kanal 70  
 Der Kanal 70 (156,525 MHz) ist für digitalen Selektivruf (DSC) reserviert.

 
Kanal
 Kennzeichnung eines Frequenzpaares oder einer Einzelfrequenz.
Kanal 16 (156,800 MHz) , Not-, Dringlichkeit- und Sicherheitsmeldungen sowie allgemeiner Anrufkanal
Kanal 70, ausschließlich DSC (Digital Selectiv Call)
Kanal 06, Schiff-Schiff und koordinierte SAR-Einsätze (Search And Rescue), auch Urgency- oder Safety-Meldungen wenn Kanal 16 durch Notfall belegt
Kanal 08, Schiff-Schiff
Kanal 13 Brücke-Brücke (Sicherheit der Schifffahrt), auch Safety-Meldungen, wenn 16 und 06 belegt
Kanal 15,17, Funkverkehr an Bord (0,1 bis 1 Watt)
Kanal 69,72 Sportfahrzeuge untereinander, Kanal 72 auch internationaler Schiff-Schiff Kanal
,Kanal 75, 76 Für navigatorische Zwecke
Kanal 87,88 AIS (Shipborn Automatic Identification System) [AIS1 , AIS2]

 
KüFuSt   SRC 7
 (Küstenfunkstelle) an Land fest stehende FuSt, die im Seefunkdienst tätig ist

 
Lima
LUT  
 Local User Terminal Erdfunkstelle im COSPAS-SARSAT System

 
Mike
MAYDAY  
 Notzeichen mit dem eine Notmeldung eingeleitet wird

 
MID  
  Maritime Information Digit , 3-stellige Kennung für das Heimatland einer Seefunkstelle. Die MID ist Teil der MMSI. Die Landeskenner 211 und 218 wurde von der ITU der Bundesrepublik Deutschland zugeteilt.

 
MMSI  
 Maritime Mobile Service Identity ist eine neunstellige, weltweit gültige Rufnummer des mobilen Seefunkdienstes zur Kenzeichung einer See- oder Küstenfunkstelle im Global Maritime Distress Safety System (GMDSS). Sie endet oft mit einer Standard-Null
Die MMSI einer Seefunkstelle besteht aus der dreistelligen MID (Maritime Information Digit), die das Heimatland der Seefunkstelle kennzeichnet, gefolgt von sechs Ziffern von 0 bis 9, die die Seefunkstelle eindeutig kennzeichnen. Deutschland hat die beiden MIDs 211 und 218.
Es gibt mehrere Arten von MMSI:
MIDxxxxxx Seefunkstellen: (MIDxxxxxx)
0MIDxxxxx Gruppen-MMSI SeeFuSt (0211xxxxx) Sie werden z.B. Reedereien zugewiesen
00MIDxxxx Küstenfunk-MMSI ( Z.B. 00211xxxx)
00MIDxxxx Gruppen-MMSI KüFuSt (00211Dxxxx) sie sind genauso aufgebaut wie die die Küstenfunkstellen-MMSI, die Nummer ist dann aber mehreren Küstenfunkstellen zugeteilt.
111MID1xx MMSI für SAR-Flugzeuge: Starrflügelflugzeuge (1112111xx)
111MID5xx MMSI für SAR-Flugzeuge: Hubschrauber>
99MIDxxxx MMSI für Seezeichen (grundsätzliche Struktur)

98MIDxxxx MMSI für Tochterfahrzeuge, die zu bestimmten Mutterfahrzeugen gehören

Die MMSI wird fest in den DSC-Controller einprogrammiert. Sie wird bei jeder Aussendung automatisch mit eingefügt. Gruppen MMSI , auf die der Controller reagieren soll, können meist individuell eingegeben werden.Achtung Ebay-Freaks: Wird ein DSC verkauft, muss der Käufer die neue MMSI bei einer Servicestelle umprogrammieren lassen.

 
MRCC  
  Maritim Rescue Coordination Center (Seenotleitstelle)  
Alarmierung : Seenotleitstelle Bremen (MRCC)
MMSI 00 211 1240

 
MRCC Bremen  
 Seenotleitung Bremen
SAR (Search and Rescue)
Mobilfunk (alle Netze) : 124 124
UKW Kanal 16 Sprechfunk/ Kanal 70 DSC
Rufzeichen : Bremen RESCUE MMSI 00 211 1240
Tel. Alarmierung +49 (0) 421 / 53 68 70
Grenzwelle 2182 Khz (via Lyngby Radio)
dgzrs_seenotrufnummern.pdf

 
November
NAVTEX   SRC 116 117
 Navigational TEXtmessages, Nautische Warnnachrichten im Telexverfahren

 
NIF
 Nautischer Informationsfunk,
der die Aufgaben des Schleusenfunks, der Revierzentralen, usw.

 
Notanruf
 Das Aussenden des Notanrufes und der Notmeldung kann im UKW Bereich unmittelbar nach Aussenden des DSC-Notalarms erfolgen, um möglichst viele Schiffe in der Nähe auf den Notfall aufmerksam zu machen.
Das Wiederholen von MMSI, Schiffsname und Rufzeichen oder einzelner Elemente davon am Schluss der Notmeldung, unmittelbar vor dem OVER entfällt definitiv.

 
Notantenne
 Eine Notantenne braucht man, wenn der Mast irgendwie runtergekommen ist. Man kann also davon ausgehen, dass noch das Ende des vom Funkgerät kommenden Koaxkabels da ist. An dieses befestigt man z.B. mit einer Lüsterklemme jeweils an die Seele und den Schirm je einen 47 cm langen Draht. Damit hat man sich einen Dipol für UKW-Seefunk (160 MHz) gebaut, den man nur noch irgendwie (am besten senkrecht) gespreizt und an den Enden isoliert aufhängen muss. Das ist natürlich nur eine Notantenne, die man von der Leitungsfähigkeit nicht mit einer im Masttopantenne vergleichen kann. Einen am Horizont sichtbaren Frachter erreicht man damit aber garantiert.

 
Oscar
Oeffentlicher-Funkverkehr  
 Funkverkehr, der der Allgemeinheit zum Austausch von Nachrichten dient. Für die Teilnahme ist ein Vertrag mit einer Abrechnungsgesellschaft (z.B. DP07) erforderlich

 
Out  
 OUT wird am Ende einer Aussendung verwendet, wenn keine sofortige Antwort erforderlich ist oder vom Gesprächspartner erwertet wird.

 
Over  
 OVER wird am Ende einer Aussendung verwendet, wenn eine sofortige Antwort erforderlich ist oder vom Gesprächspartner erwartet wird.

 
Papa
Quebec
Romeo
RR (Radio Regulations)   SRC 5
 Vorschriften über die reibungslose Abwicklung des Funkverkehrs.
Die deutsche übersetzung "Vollzusordnung für den Funkdienst(VO) ist nicht mehr aktuell.
Die Radio Regulations regeln die internationale Anerkennung von Seefunkzeugnissen und den Erwerb der Zeugnisse.
Die RR regeln das Anrufverfahren.
Die RR regeln die Betriebsabwicklung im Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfall.

 
RegTP:
 Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post Am 11.07.2005 wurde das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts im Bundesgesetzblatt (BGBl 2005 Teil I Nr. 42, Seite 1970 ff.) verkündet und tritt damit am 12.07.2005 in Kraft. Im Artikel 2 des neuen Gesetzes wird die Bundesbehörde von Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (kurz: RegTP) in Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen umbenannt, kurz Bundesnetzagentur (BNetzA)   www.bundesnetzagentur.de.

 
Revierzentrale
 Zentrale, die u.a. Anrufe aus der Schifffahrt entgegennimmt (z.B. Notgespräche) und die Schifffahrt über den Zustand der Wasserstraße informiert.

 
Sierra
SAR  
 Mit Search And Rescue (Suchen und Retten) wird der Such- und Rettungsdienst in der Bundesrepublik Deutschland für die Bereiche Luft- und Seefahrt bezeichnet.
Der SAR-Dienst wurde auf Grund internationaler Vereinbarungen eingerichtet

 
SOLAS  
 International Convention for the Safety of Life at Sea (Internationles übereinkommen zu Schutz des menschlichen Lebens auf See)

 
SchSV  
 Die Schiffssicherheitsverordnung ist eine nationale Verordnung in der u.A. die Anforderungen für die UKW-Seefunkanlagen für deutsche Schiffe geregelt wird

 
Schiff-Schiff  
 Kanäle 06,08,72,77

 
SchiffsFuSt
 (Schiffsfunkstelle) Eine mobile Funkstelle des Binnenschifffahrtsfunkdienstes, das sich an Bord eines Schiffes befindet, das nicht dauerhaft festgemacht ist.

 
Schleusenfunk
 Betrieb eines Kanals im Verkehrkreis Nautische Information zur Abwicklung des Schiffverkehrs im Schleusenbereich

 
See Area   SRC 12 13 14
 Seegebiet (A1,A2,A3,A4), in denen eine bestimmte Funkausrüstung für ausrüstungspflichtige Schiffe vorgeschrieben ist Requirements

 
SeeFuSt
 (Seefunkstelle) Eine mobile Funkstelle des Seefunkdienstes an Bord eines nicht dauerhaft verankerten Schiffes, mit Ausnahme von Funkstellen auf Rettungsbooten oder -flößen.

 
Seefunkdienst   SRC 1
 Mobiler Funkdienst zwischen Küstenfunkstelle(n) und Seefunkstelle(n) oder Seefunkstellen

 
Seefunktelegramm  
 Ein Telegramm, das einer Yacht zugestellt oder von ihr aufgegeben wird. Es läuft über eine Küstenfunkstelle und die Yacht muss einen Vertrag mit einer Abrechnungsstelle haben (siehe AAIC)

 
Seenotleitstelle  
 siehe MRCC

 
Selektivruf-Decoder
 Empfangsteil für den Selektivruf, das zusätzlich im Funkgerät eingebaut wird

 
Selektivruf
  Das Aussenden von Tonfrequenzen, das bei der gerufenen FuSt ein akustisches und/oder optisches Signal auslöst

 
Semi-Duplex-Betrieb
 (bedingtes Gegensprechen). Ein Betriebsverfahren mit Simplex-Betrieb an einem und Duplex-Betrieb am anderen Ende; es erfordert zwei Frequenzen im festgelegten Duplex-Abstand

 
Sendeleistungs
umschalter
 von 25 und 1 Watt. Funkgeräte, die für den Binnenschifffahrtsfunkdienst zugelassen sind, müssen bei der Schaltung auf bestimmte Kanäle selbständig ihre Leistung reduzieren

 
Simplex-Betrieb
 (Wechselsprechen) Ein Betriebsverfahren, bei dem die übertragung auf einer Frequenz abwechselnd erfolgt

 
Tango
TR-Meldungen
 (Travel-Report) Reisewegbeschreibung; TR-Meldungen sind auf Anforderung der KüFuSt sowie beim Ein- und Auslaufen in Häfen abzugeben.
Sonst immer dann, wenn es der Schiffsführung angebracht erscheint. Gemeldet werden soll: Wo ist mein Standort, wohin will ich auf welchem Weg mit welcher Geschwindigkeit und wann treffe ich voraussichtlich ein.

 
Uniform
UHF  
 Ultra High Frequency (300 MHz bis 3000MHz (3GHz))

 
UKW  
 Ultra Kurzwelle (VHF (Very High Frequency) 30 MHz bis 300 MHz)

 
UTC  
 (Universal Time Coordinated) Koordinierte Weltzeit; eine Zeiteinteilung, die ehemals in MGZ, GMT oder MEZ ausgedrückt wurde.
(MEZ - 1 oder im Sommer MEZ - 2 Std.)

 
Victor
Verkehrkreis Funkverkehr an Bord
  (Kanal 15, 17)
Funkverbindung an Bord eines Binnenschiffes, eines Verbandes, einer Fähre,eines schwimmenden Gerätes, eines Schwimmkörpers oder eines Seefahrzeugs sowie bei Anweisungen in Zusammenhang mit dem Festmachen. Der Betrieb dieses Verkehrskreises ist auf Kleinfahrzeugen verboten.

 
Verkehrkreis Nautische Information
  NIF  ( ... )
Funkverbindung zwischen Schiffsfunkstellen und Funkstellen der Behörden, denen der Betrieb auf den Wasserstraßen obliegt (z.B. Schleusenfunk, Revierfunk).

 
Verkehrskreis Schiff-Hafenbehörde
 (Kanal 11, 12, 14, 71, 74)
Funkverbindung zwischen Schiffsfunkstellen und Funkstellen der Hafenbehörde, denen der Betrieb in den Binnenhäfen obliegt.

 
Verkehrskreis Schiff-Schiff
 (Kanal 10, 13, 77, 72, 08, 06*)
Direkte Funkverbindung zwischen zwei Schiffen.
*) darf nicht zwischen Rhein-km 150,00 und Rhein-km 350,00 benutzt werden

 
Verkehrskreis
 Zuordnung von Kanälen für bestimmte Aufgaben (Binnenschifffahrt)

 
Wiskey
WRC-97  
 Bei der Weltfunkkonferenz (WRC-07) in Genf im Jahre 2007 sind Änderungen, die insbesondere den Seefunk und hier im Speziellen auch die Verfahren betreffen, beschlossen worden.
Die Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverfahren wurden nun für den GMDSS und Non-GMDSS Funkverkehr angeglichen.
Der Unterschied ist lediglich, dass im Non-GMDSS keine MMSI vorhanden ist und daher nicht übermittelt werden kann.
Die Verfahren sind nun in der VO Funk (RR) verbindlich festgehalten.

 
Watt  
 Watt ist die Einheit der Leistung in der Physik. Sie wurde benannt nach dem schottischen Erfinder James Watt; Leistung gibt die änderung der Energie (Energieerhaltungssatz) oder (Arbeit) im Zeitintervall an.
Beispiel: Eine Glühlampe mit einer Leistung von 60 W wandelt bei konstanter Leistung in einer Stunde 60 Wh oder 0,06 kWh elektrischer Energie in Licht und Wärme um.
Die elektrische Leistung, die in einem Bauelement umgesetzt wird, ist bei Gleichstrom das Produkt von elektrischer Spannung und Stromstärke.
P= U * I
Mit: Leistung P in Watt, Spannung U in Volt und Strom I in Ampere.

 
X-Ray
Yankee
Zuolou





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